Einweihung des Sonnenkraftwerks Schöneiche
Photovoltaik-Anlage liefert jährlich 1,24 Mio. Kilowattstunden grünen Strom
6.090 polykristalline Hochleistungsmodule des Herstellers BP Solar werden jährlich rund 1,24 Mio. Kilowattstunden grünen Strom erwirtschaften, mit dem circa 270 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden können. Auch die Umwelt profitiert vom Sonnenkraftwerk Schöneiche: Während ihrer 20-jährigen Laufzeit wird die Anlage insgesamt rund 14.600 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) einsparen.
„Das größte Sonnenkraftwerk rund um Berlin ist ein Beweis dafür, dass die Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche gemeinsam mit privaten Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet", freute sich Bürgermeister Heinrich Jüttner. „Wir möchten uns bei allen Projektbeteiligten und den Vertretern der Gemeinde bedanken, durch deren Engagement die Realisierung des Projektes ermöglicht wurde", sagte der Vorstandsvorsitzende der RGE Energy AG, Elias Issa, vor den rund 50 Gästen.
Auf der Freifläche, wo jetzt der Solarstrom erzeugt wird, produzierte die Gärtnerische Produktionsgenossenschaft (GPG) Flora bis 1990 Gemüse und Blumen für das nahe Berlin und die Region. Nach deren Auflösung ließ das Nachfolgeunternehmen Flora Immobilien und Verwaltungs-GmbH die stillgelegten Gewächshäuser abreißen und engagierte sich für eine neue Nutzung der teilweise versiegelten Konversionsfläche am Rand des insgesamt 120 Hektar großen Gewerbeparks. Die Fundamentreste im Boden wurden im Zuge des Baus der Photovoltaik-Anlage entfernt. „Für meinen Vorgänger Jochen Brandt und mich ist das heute ein großer Tag. Jahrelange, zwischenzeitlich fast tot geglaubte Bemühungen für ein Sonnenkraftwerk hier in Schöneiche sind nun Realität", freut sich Flora Immobilien-Geschäftsführer Dr. Heinz Harder über den Ansiedlungserfolg.



